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SUMMARY:ENTFÄLLT Frauen* Frieden Demokratie Werkstatt
DESCRIPTION:Unsere Gesellschaften erleben derzeit eine enorme Militarisierung. Militärausgaben steigen ständig\, während für aktive Friedensarbeit\, für zivile und diplomatische Initiativen\, gewaltfreie und vertrauensbildende Maßnahmen sowie für Abrüstung viel zu wenig bis keine Mittel vorhanden sind. 2\,4 Trillionen Euro betrugen laut dem schwedischen Forschungsinstitut SIPRI im Jahr 2023 die Militärausgaben weltweit! Dieses Geld wird bitter benötigt\, für die Verhinderung von Hunger und Armut\, für Friedensarbeit\, Gesundheit\, Soziales\, Bildung\, Gerechtigkeit\, Klimaschutz und die Stärkung der Demokratie und der Menschen/Frauen/Kinderrechte!  \n\n\n\nWollt Ihr auch nicht mehr zusehen\, sondern etwas für Frieden\, Frauen*/Mädchenrechte\, Demokratie und Entmilitarisierung tun? Gemeinsam mit anderen das Wort ergreifen\, handeln und alternative Wege aufzeigen? Sich nicht einsam fühlen und ohnmächtig\, sondern gemeinsam und stark in der Überzeugung\, dass es Alternativen gibt zum Krieg und eine friedliche\, (gender+klima) gerechte Welt möglich ist? Dann kommt zu unserer  \n\n\n\nWERKSTATT FRAUEN_FRIEDEN_DEMOKRATIEDie Werkstatt ist ein regelmäßiger Raum\, um die Arbeit von WILPF kennenzulernen\, sich zu vernetzen und eigene Ideen umzusetzen. Wir wollen gemeinsam Aktivitäten planen\, Postings\, Protestbriefe und Flyer schreiben\, Lobbying für Frieden betreiben und Kunst- und Kulturprojekte planen und durchführen. Dazwischen gibt es aktuelle Infos und Austausch zu Frauen-und friedenspolitischen Themen. \n\n\n\nDie Friedenswerkstatt findet jeden Donnerstag von 15:00 bis 18:00 statt\, außer an schulischen Ferien oder wenn zeitgleich WILPF Veranstaltungen stattfinden. Die Friedenswerkstatt ist offen: es kann in dem Zeitfenster jederzeit gekommen und gegangen werden.  \n\n\n\nFolgt uns auf Instagram (@wilpf_austria) um über die Termine benachrichtigt zu werden.
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SUMMARY:Dialogforum - Friedensbildung statt „Geistiger Landesverteidigung“. Wie wir friedenstauglich und nicht kriegstüchtig werden.
DESCRIPTION:Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Anspruch „kriegstauglich“ werden zu müssen  und Argumente für die Wichtigkeit der Förderung von „Friedenstauglichkeit“ im Bildungsbereich. \n\n\n\nImmer öfter ist zu hören\, die Menschen und unsere Gesellschaft müsse „kriegstauglich“ werden. Das Bundesministerium für Landesverteidigung bietet bereits in Kooperation mit der Bildungsdirektion Wien Ausbildungsseminare für Lehrpersonen zur „Stärkung der Umfassenden Landesverteidigung“ an. In jeder Schule solle zumindest eine Lehrperson „über fundiertes Wissen zu sicherheits- und verteidigungspolitischen Themen verfügen“\, so die Ankündigung. Doch laut Bundesverfassungsgesetz umfasst diese die militärische\, die geistige\, die zivile und die wirtschaftliche Landesverteidigung. Es kann also nicht in erster Linie um das Militärische gehen\, sondern vielmehr um allseitige Friedenssicherung sowie die Weiterentwicklung und den Schutz der Demokratie. Diese Inhalte werden bereits von pädagogischen Fachkräften im Bereich der politischen Bildung unterrichtet. Es stellt sich die also Frage\, warum diese Themen von Bundesheeroffizier*innen en vermittelt werden sollten\, worin die Engführung auf Sicherheit und militärische Logik auf inhaltlicher Ebene besteht und was mit dieser Orientierung einer auf Sicherheit reduzierten politischen Bildung verloren geht? \n\n\n\nDeutlich verankert ist in den  Lehrplänen (seit dem Schuljahr 2023/24) auch die Friedenserziehung. Diese kommt jedoch oft zu kurz und es fehlt ihr an Mitteln. Expert*innen\, die sich mit Friedensbildung und Friedenspädagogik beschäftigen\, haben wenig Möglichkeiten\, in Schulen Ausbildungen zum Thema Friedenerziehung anzubieten. Auch die Lehrer*innenbildung bietet in dieser Hinsicht viel zu wenig und es fehlt an Ressourcen für dahingehend ausgebildetes Personal\, das diese wichtige Arbeit strukturell gut verankert und nachhaltig leisten kann. Dieses Ungleichgewicht wirft viele Fragen auf. Je mehr Spannungen\, Konflikte und Kriege es gibt\, je weniger Frieden\, Völkerrecht und die Vereinten Nationen geachtet werden\, desto wichtiger ist es\, eine Orientierung an Gewaltreduktion und Frieden\, sozialer Gerechtigkeit und Teilhabe an einer globalisierten Welt den jungen Generationen zu vermitteln und sie zu befähigen\, in diesem Sinne zu handeln. Bereits die Charta der Vereinten Nationen enthält die Verpflichtung\, Frieden und Völkerverständigung zu fördern und alles zu tun um Kriege zu verhindern. Doch wie soll dies erreicht werden\, wenn in militärische Aufrüstung enorm investiert wird\, Friedensbildung und Friedensarbeit jedoch  ein Schattendasein führen? Was macht Militarisierung mit unserer Gesellschaft und warum ist sie nicht friedensfördernd?  Wie können wir „friedenstauglich werden“ und was braucht es dazu im Bildungsbereich? \n\n\n\nZu diesen und weiteren Fragen diskutierten ExpertInnen aus Bildung und Friedensarbeit\, aus Forschung\, Vermittlung und Zivilgesellschaft.  Das Dialogforum richtet sich mit diesem Thema an alle Interessierten\, vor allem aber auch an Pädagog*innen und Pädagogen sowie an Einrichtungen der außerschulischen Kinder-und Jugendarbeit. \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nFotos (c) Bella Volen \n\n\n\nMit Diskussionsbeiträgen von (alphabetische Reihenfolge): Regina Blümel (Jugendcoach)\, Claudia Brunner  (Friedensforscherin Universität Klagenfurt)\, Oskar Kaufmann (Schüler BRG9)\, Josef Mühlbauer (Friedensforscher Uni Graz)\, Theresa Pfenig (AHS Lehrerin)\, Irmtraud Voglmayr (Feministische Medienwissenschaftlerin und Soziologin)\, Werner Wintersteiner (Friedensforscher)\, Alexandra Fischer (Wiener Kinderfreunde aktiv) \n\n\n\nModeration:  Rosa Logar (WILPF Austria)  und Sophia Weber (Attac)Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit Attac und dem Kulturzentrum Flucc. \n\n\n\nDie Veranstaltung wird im Rahmen des Projektes Frieda vom Bundesministerium für Arbeit\, Soziales\, Gesundheit\, Pflege und Konsumentenschutz gefördert.
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LOCATION:Flucc\, Praterstern 5\, 1020 Wien
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