Wien, WILPF Austria stellt Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz an das Außenministerium bezüglich dem Abstimmungsverhalten Österreichs bei der Annahme der Resolution der UN Generalversammlung betreffend Sklavenhandel.
Österreich hat sich bei der Abstimmung am 26. März 2026 zur Resolution der Anerkennung von Sklaverei als schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit der Stimme enthalten. Die Resolution wurde von Ghana eingebracht und von 123 Mitgliedstaaten angenommen. Drei stimmten dagegen (USA, Israel und Argentinien), 52 Mitglieder enthielten sich, darunter auch Österreich. WILPF Austria ist erstaunt und enttäuscht, dass Österreich diese Resolution nicht unterstützt hat. Dies umso mehr als sich das Außenministerium gerade für einen nicht-ständigen Sitz im Sicherheitsrat bewirbt. WILPF Austria stellt daher einen Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz darüber, wie es zu diesem Abstimmungsergebnis kam. Siehe Datei:
