07.07 2027
Über 3000 Menschen und 26 Organisationen haben die Petition Friedensförderung statt Aufrüstung unterstützt, darunter auch WILPF Austria.
Wir bedanken uns bei allen, die sich mit diesem wichtigen Thema beschäftigt und die Forderung nach umfassender Friedensförderung unterschrieben haben!
Wir bedauern es, dass die Regierung diese Woche keine Zeit fand für einen Termin zur Überreichung der Unterschriften und zum Vorbringen des Anliegens. Wir werden uns jedoch weiter um einen Termin bemühen. Wir danken auch allen Abgeordneten zum Nationalrat für die Gespräche, die sie mit uns geführt haben, der Abgeordneten zum Nationalrat Sabine Schatz (SPÖ) dem Abgeordneten Robert Laimer (SPÖ) und der Abgeordneten Juliane Bogner-Strauß (ÖVP), sowie den Klub-MitarbeiterInnen.
Wir werden mit weiteren Abgeordneten zum Nationalrat, zum Bundesrat und mit MitarbeiterInnen in der Regierung Gespräche führen. Denn Frieden braucht umfassende Friedenspolitik, Friedensarbeit und Geldmittel!
Militärische Aufrüstung führt nicht automatisch zu Frieden, sondern verstärkt sogar Kriege und geopolitische Spannungen, wie der Bericht des UN Generalsekretärs „Die Sicherheit die wir brauchen“ aus dem Jahr 2025 zeigt: die Militärausgaben sind in den letzten 10 Jahren enorm angewachsen, aber auch die bewaffneten Konflikte und Kriege haben drastisch zugenommen.
Frieden gibt es nicht zum Nulltarif, daher fordern wir 500 Millionen Euro für umfassende Friedenspolitik und Friedensarbeit. Die Erneuerung der Panzerflotte hat über 500 Millionen Euro gekostet, soviel sollte uns Friedenssicherung zumindest auch wert sein.
Als ersten Schritt ersuchen wir die Regierung dringend, einen ressortübergreifenden Bertha von Suttner-Friedensfond einzurichten und mit 50 Millionen Euro zu dotieren. Wir danken dem Herrn Abgeordneten Laimer, der Ideengeber für diesen Fond war.
Im Anhang unsere ausführliche Stellungnahme „Die Sicherheit, die wir brauchen“ – Vorschläge für eine aktive und genderspezifische Friedenspolitik
Weitere Informationen:
Rosa Logar – WILPF Austria
Tel. 0664 / 311 94 58
