Am 9. Juni 2026 präsentierte eine breite zivilgesellschaftliche Allianz vor dem österreichischen Parlament das „Budget der Vielen“ – eine Alternative zum Budgetentwurf der Bundesregierung.
Gemeinsam zeigten der Österreichische Frauenring, Attac Österreich, FAIRSorgen!, Inklusion Österreich, Fridays For Future Austria, die Armutskonferenz, Fiscal Future Austria, One Billion Rising, BEIGEWUM, GLOBAL 2000 und WILPF Austria auf, dass eine andere Budgetpolitik möglich ist: eine Politik, die Menschen, soziale Sicherheit, Klimaschutz und Frieden in den Mittelpunkt stellt.
Als feministische Friedensorganisation setzt sich WILPF Austria dafür ein, öffentliche Mittel dort einzusetzen, wo sie nachhaltige Sicherheit schaffen. Sicherheit entsteht nicht durch immer höhere Militärausgaben, sondern durch Investitionen in soziale Gerechtigkeit, Bildung, Care-Arbeit, internationale Zusammenarbeit und aktive Friedenspolitik. Deshalb fordert das Budget der Vielen unter anderem den Ausbau ziviler Friedensarbeit, die Einrichtung eines Ministeriums für Frieden und solidarische Zusammenarbeit sowie einen mit 50 Millionen dotierten Bertha-von-Suttner-Friedensfonds.
Nachfolgend die gemeinsame Presseaussendung zur Alternativen Budgetrede vom 9. Juni 2026.
