Europa steht auf für Frieden und Abrüstung

Bei einer großen Demonstration („Welfare not Warfare“) am 14. Juni in Brüssel nahmen WILPF-Mitglieder aus ganz Europa gemeinsam mit über 12.000 Menschen teil und protestierten gegen die zunehmende Militarisierung und den Anstieg der Militärausgaben bei gleichzeitiger Sparpolitik in anderen Bereichen. 

Die Aktion ist Teil der WILPF-Kampagne „Move the Money“, die sich dafür einsetzt, öffentliche Mittel von Militärausgaben weg und hin zu Investitionen umzulenken, die die menschliche Sicherheit stärken: Gesundheitsversorgung, Frauen-/Menschenrechte, Bildung, Wohnraum, Klimaschutz, soziale Absicherung und Pflegesysteme.

Zu den Kundgebungen gegen die geplante militärische Aufrüstung der EU und der NATO hatte das europäische Bündnis „Stop ReArm Europe“ aufgerufen. Dem Netzwerk gehören mehr als 800 zivilgesellschaftliche Organisationen, Gewerkschaften und soziale Bewegungen an.

Die Demonstration fand nur wenige Tage vor dem EU-Ratstreffen am 18. und 19. Juni statt, bei dem über den Mehrjährigen Finanzrahmen 2028–2034 entschieden wird. Nach den Plänen der Europäischen Kommission sollen künftig 131 Milliarden Euro für Verteidigung und Raumfahrt bereitstehen – ein Betrag, der die derzeitigen Ausgabe um mehr als das Fünffache übersteigt.

Die Kampagne stellt eine einfache, aber wichtige Frage: Was schafft echte Sicherheit für Menschen, für Frauen und für die Gesellschaft?  

Wir glauben, dass die Antwort nicht in Militarisierung liegt, sondern in Friedensförderung, Fürsorge, Gerechtigkeit und Abrüstung.

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